Das Lech-Wałęsa-Institut

 

Die Stiftung "Lech-Wałęsa-Institut" ist eine apolitische Nichtregierungsorganisation des Typs Non-Profit. Das Institut wurde von Präsident Lech Wałęsa im Dezember des Jahres 1995 gestiftet und ist die erste Institution dieser Art in Polen.

 

Im Rahmen seiner Tätigkeit realisiert das Institut folgende Ziele:

• Schutz des nationalen Erbes, der Unabhängigkeits- und Solidaritätstraditionen.
• Dokumentation des Lebens und Wirkens von Lech Wałęsa.
• Durchführung von Untersuchungen und Studien über die neuste Geschichte Polens und dabei insbesondere über gesellschaftliche Bewegungen und den Begriff des modernen Patriotismus.
• Gestaltung eines positiven Bildes von Polen und seinen Einwohnern im Ausland.
• Propagierung der Regeln von Offenheit und Klarheit in Politik und öffentlicher Tätigkeit.
• Förderung des Dialogs zwischen den Kulturen und Religionen sowie der demokratischen Werte.
• Unterstützung der Jugend beim Streben nach bestmöglicher Bildung.

Die mehr als zehnjährige Tätigkeit des Instituts wird von internationalen und inländischen Aktivitäten sowie der Verlagstätigkeit geprägt. Vor allem die internationale Aktivität des polnischen Friedensnobelpreisträgers sowie der Wiederhall, auf den seine Arbeit auf der ganzen Welt trifft, bestätigen uns in der Überzeugung, dass es richtig war, Präsident Lech Wałęsa bei dieser Mission zu begleiten. Die Organisation vieler wichtiger Besuche, während derer Lech Wałęsa sich mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, akademischen Kreisen und Auslandspolen traf, waren und sind ein wichtiges Element in der Tätigkeit des Instituts. Auf der inländischen Bühne ist vor allem die Rolle bei der Integration der aus den Ereignissen von August 1980 gewachsenen gesellschaftlichen und politischen Kreise um die Ideen der Reform und Dezentralisierung des Staates hervorzuheben. Di ein diesem Bereich unternommenen Aktivitäten stellen eine Antwort auf die ablaufenden politisch-sozialen und wirtschaftlichen Prozesse dar. Das Institut war Initiator vieler Debatten zum Thema der Selbstverwaltung und der Systemveränderungen. Die Reflektionen nahmen oft die Form von Programmen an, wie etwa im Falle des Manifestes der im Jahre 1997 wiederentstehenden polnischen Rechtspartei auf Grundlage der Solidarność-Bewegung, welches ohne Zweifel der „Bericht über den Zustand der Republik und die zur seiner Verbesserung führenden Wege" darstellte.

In vielen Bereichen bewahrheiteten sich die dort enthaltenen Diagnosen, die Forderungen wurden dabei in den Jahren 1997 - 2001 umgesetzt. Das Institut wurde außerdem zu einem Befürworter des Strebens der Republik Polen nach Integration mit der Europäischen Union und lud oftmals diesem Schritt ablehnend gegenüberstehende Gruppen zu breiten Diskussionen ein. Die im Rahmen der satzungsmäßigen Tätigkeit realisierten Projekte, die die Form von Konferenzen, Werkstätten und Seminaren, Diskussionstreffen sowie Veranstaltungen mit Jugendlichen sowohl am Warschauer Sitz des Instituts, wie auch in ganz Polen und im Ausland annahmen, zeugen von der ununterbrochenen sachlichen Tätigkeit des Instituts sowie vom hohen Engagement für die Realisierung der übertragenen Mission. Vieler dieser Ereignisse wurden auf den Seiten der vom Institut veröffentlichten Chroniken sowie in den Konferenzmaterialien und in den über Internet zugänglich gemachten elektronischen Archiven dokumentiert.

Mehr Informationen auf der Internetseite http://www.ilw.org.pl/

Veröffentlichungen

Autor: Lech Wałęsa
Lech Wałęsa: Veto der ganzen Welt im Namen der Solidarität

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